Aktuell

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Die Rheinischen Sängerknaben weiter auf Europatournee im Mai 2024
Unser EKW-Förderensemble gastierte beim Internationalen Musikfestival
in Tschechien

Ratingen/Karlsbad. Unser EKW-Förderensemble, der Höseler Knabenchor
„Die Rheinischen Sängerknaben“, setzt seine Europatournee fort. Nach dem erfolgreichen Auftritt im polnischen Gliwice (Gleiwitz), über den das WDR-Fernsehen berichtete, ging es Anfang Mai 2024 für die jungen Sänger diesmal in die Tschechische Republik. Auf Einladung des Intendanten des internationalen Musikfestivals „Music & Friend – Cantante Carlsbad“ Wolfgang Buchmann gastierte das renommierte Vokalensemble in den weltweit bekannten Kurorten Karlsbad (Karlovy Vary) und Marienbad (Marianske Lazne). Karlsbad zählt seit dem 24. Juli 2021 zum UNESCO-Welterbe der bedeutenden Kurstädte Europas (Great Spas of Europe) zusammen mit zehn anderen Kurstädten der Welt.

Der Besuch in Böhmen, dem ehemaligen Sudetenland war für die Chorknaben, nach dem Besuch in Gleiwitz, unter anderem ein weiteres Eintauchen in die europäische Geschichte. Insbesondere die schwierigen deutsch-tschechischen Beziehungen vor und nach dem 2. Weltkrieg kommen einem in den Sinn, samt der Vertreibung von etwa 3,6 Millionen Deutschen aus dem Sudetenland und der nur langsamen Annäherung danach. „Heute erleben wir hier die Normalisierung der Beziehungen der beiden Länder und den europäischen Gedanken. „Ich sehe wieder deutschsprachige Straßenschilder und wir erleben mit jungen Leuten aus verschiedenen Ländern ein wunderbares Gesangsfestival“, zeigt sich Chordirektor Toralf Hildebrandt begeistert.

Vor allem waren die Tage in Tschechien aber ein Hochfest der Musik. Die Konzerte in den Kolonaden der Kurstädte fanden vor internationalem Publikum statt.
„Die Rheinischen Sängerknaben“ begeisterten mit ihrer gewohnt hohen Klangqualität und so verwundert es nicht, dass es nach den Darbietungen stehende Ovationen und Bravo-Rufe gab. Höhepunkt der Konzertreise war das große Abschlusskonzert im Marmorsaal des Casinos von Marienbad. Vor ausverkauftem Haus traten alle Chöre aus Deutschland und Tschechien auf. „Die Stimmung war grandios“, sagt Chordirektor Hildebrandt. „Ich freue mich, dass insbesondere unsere Jungs das anspruchsvolle Publikum begeistern konnten“, sagt der Dirigent. Die Begeisterung war so groß, dass „Die Rheinischen Sängerknaben“ bereits für das nächste Jahr zu einer Konzertreise nach Prag, Pilsen und Budweis eingeladen wurden.

„Es war ein schöner Beitrag zur deutsch-tschechischen Freundschaft und Werbung für den europäischen Gedanken, der gerade jetzt so wichtig ist. Wir haben viele neue Freunde gewonnen“, heißt es von den Jungs. Hildebrandt ergänzt:
„Ich glaube, dass sich diese Mischung aus historischer Bildung, Gesang, Begegnung und Begeisterung für Europa als Konzept bewährt hat und auch den Sängerknaben richtig Spaß macht. So wollen wir gerne weitermachen.
Das EKW Präsidium gratuliert ebenfalls sehr herzlich und wir wünschen unserem jungen Förderensemble weiterhin viele neue Aufgaben und große Erfolge.

Die Rheinischen Sängerknaben in Karlsbad Mai 2024 (Foto: EKW)

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Erfolgreiche Ausstellungseröffnung und Vernissage am 28. April 2024

mit Werken von Sibylle Prinzessin von Preußen im „Forum für zeitlose Kunst“ Potsdam mit anschließendem Künstlerempfang.

Sibylle Prinzessin von Preußen, Prof. Dr. Julius Heinicke (verdeckt), Dr. Frauke Jung-Lindemann,
Regisseur Herbert Fritsch, Loredana Fritsch und KS Heiko Reissig (v.l.n.r.)

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HOFFNUNGSGLÜCK
Ausstellung mit Werken von Sybille Prinzessin von Preußen
in Potsdam 28.04.-31.08.2024 / Galerie Kunst-Kontor – Forum für zeitlose Kunst

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SYBILLE PRINZESSIN VON PREUSSEN

(auch: sibylle von preussen) lebt in Berlin; studierte Kunst und Geisteswissenschaften. Von 1981 bis 1993 war sie (unterbrochen durch einen dreijährigen New York Aufenthalt, dort: J. Walter Thompson) Dozentin an der Hochschule der Künste, heute: Universität der Künste Berlin. An der HdK war sie 1988 auch Initiatorin und Künstlerische Leiterin des in seinen Ergebnissen mehrfach ausgezeichneten Videoprojektes, einer Zusatzqualifikation für Künstlerinnen.

AUSZEICHNUNGEN. Als 26-jährige erhielt sie den Ehrenpreis der Deutschen Hauptstelle gegen die Suchtgefahren (DHS) für die Gründung/Konzeption eines kunsttherapeutischen Projektes für (ehemalige) Heroinabhängige; 1988 das Arbeitsstipendium Bildende Kunst des Berliner Kultursenats, 1995 wurde sie
artist-in-residence am Wissenschaftskolleg zu Berlin. 1997 erhielt sie das Stipendium The Mishkenot Sha´ananim Encounters Jerusalem (dort lernte sie ihren Mann kennen, Dr. Friedrich Wilhelm Prinz von Preußen, *1939 – †2015, mit dem sie gemeinsam zu historischen Themen publizierte; u. a. Die Liebe des Königs. Friedrich der Große, seine Windspiele und andere Passionen, Siedler Verlag, Random House 2006, 2012, Solange wir zu zweit sind, Langen Müller Verlag oder Vom anständigen Umgang mit Tieren, Matrix Media 2012), 2015 Ankäufe durch die Kulturförderkommission des Regierenden Bürgermeisters von Berlin. Sie realisierte zahlreiche Kunst-am-Bau-Projekte wie Ferdinand-Braun-Institut Berlin-Adlershof, Siemens Mosaikhaupthalle Berlin, Kapelle (Altarkreuz) und „Frühchen“- Grabstätte für Seelsorge im Martin-Luther-Krankenhaus Berlin oder Atrien und Vorstandsetage (mit Françoit Morellet) der Dexia Hypothekenbank und der Commerzbank Berlin. Sie ist Mitglied der Gesellschaft der Freunde der Akademie der Künste e. V. Berlin, des Verein der Berliner Künstlerinnen 1867 e.V., Ehrenschirmherrin des Knabenchor Hösel, Ehrenpräsidentin der Europäische Kulturwerkstatt e.V., Ehrenmitglied der Internationale Musikakademie. Förderung musikalisch Hochbegabter in Deutschland,

EINZELAUSSTELLUNGEN, MESSEN, WETTBEWERBE.u.a. VdBK 1867 e.V/Lexikon. Art Miami, Boukamel Gallery London, Chicago Contemporary, Christie´s Dubai (für UN World Food), Edition LUMAS, Haus am Lützowplatz Berlin, Haus im Ruhwaldpark Berlin (Innenausbau) mit Prof. Manfred Manleitner, Haus der Schweiz Atrium / Wettbewerb 2. Platz, Holocaust Mahnmal Berlin – Wettbewerb mit Prof. Dr. Georg Kohlmaier, Galerie Valentien Stuttgart, Kunst Büro Berlin, Kunst-Kontor Potsdam, Villa von-der-Heydt Berlin, Mühlenhaupt Museum Bergsdorf, Palace of Youth Creativity Tashkent, Phoebus Rotterdam, Positions Berlin, Raab  Galerie Berlin, Ratner  Gallery Chicago, Rosenhang Museum Weilburg, Schloss Sacrow, Scope Basel, So Art Gallery Casablanca, Stadtmuseum Weimar, The African Burial Ground (Memorial) – Wettbewerb der Stadt New York.

SAMMLUNGEN. Ihre Werke befinden sich in privaten und in öffentlichen Sammlungen wie: Bass New York, Berliner Bank, Commerzbank, Deutsche Bank, De Winter Rotterdam, Dexia Hypothekenbank, Henning Pharma, Investitionsbank Berlin, Jamal Fakhro Bahrain, Leibniz Institut Adlershof, Martin-Luther-Krankenhaus Berlin (Altarkreuz), Museum Haus am Checkpoint Charlie, Neuer Berliner Kunstverein, Ratner Chicago, Rodenstock, Siemens Berlin, Stadtmuseum Weimar, Stadt St. Ingbert, Stiftung Stadtmuseum Berlin, Verein Berliner Kaufleute und Industrieller.

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Große Gratulationskur für EKW-EM Gaby Jacoby in Österreich

Am 13. April 2024 fand die große Gratulationskur für unser Ehrenmitglied, Schauspielerin Gaby Jacoby, in Baden bei Wien zum 80. Geburtstag statt.
Viele Vertreter und Freunde aus Kunst, Kultur und Gesellschaft gratulierten sehr herzlich. Die offizielle Gratulation der EKW überbrachte die Direktorin der EKW Österreich, Karina Willam.

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Die EKW feiert den 80. Geburtstag von Ehrenmitglied Gaby Jacoby

EM Gabriele Jacoby am Wolfgangsee 2024 (Foto: ORF Wien)

RAUE SCHALE MIT BUTTERWEICHEM KERN…“
Schauspielerin Gabriele Jacoby zum 80. Geburtstag am 13. April 2024

Wir gratulieren von ganzem Herzen unserem hochverehrten Ehrenmitglied Gabriele Jacoby zum Geburtstag. Es ist kaum zu glauben, daß sie nun schon acht Jahrzehnte auf dieser Welt ist, denn ihre Energie und ihr Tatendrang sind ungebrochen wie eh und je. Sie hat das Theaterblut im wahrsten Sinne des Wortes geerbt; Ihr Großvater war Autor des bis heute unentwegt gespielten und auch verfilmten Stückes „Pension Schöller“, ihr Vater Georg Jacoby war der große Filmregisseur und ihre Mutter der ungarische Tanz, Film- und Operettenstar Marika Rökk. Obwohl Gabriele Jacoby ihr zum verwechseln ähnlich sieht, wählte sie den schweren Weg nicht „die zweite Marika Rökk“ zu werden, sondern die erste Gabriele Jacoby, was ihr blendend gelang.

Nach ihrem Studium am berühmten „Max Reinhard Seminar“ in Wien ging es gleich los: „Wie es Euch gefällt …“ mit Klaus-Maria Brandauer in Salzburg, sie war die Eliza in der österreichischen Erstaufführung von „My fair Lady“ und wurde schnell, eine Rolle mit der sie fortan identifiziert wurde. Es folgte Erfolg um Erfolg: Udo Jürgens Musical „Helden, Helden…“ spielte sie mit Julia Migenes, Michael Helltau und KS Irmgard Seefried im Theater an der Wien, am Hamburger Operettenhaus war später Paul Hubschmid ihr Partner. Wieder brauchte ihr die österreichische Erstaufführung mit „Pippin“ an der Seite von Béla Erny einen durchschlagenden Erfolg. Ihr Stammhaus wurde das Wiener Theater an der Josefstadt. Sie spielte mit und unter allen Berühmtheiten des Theaterlebens, mit Otto Schenk spielte sie zwei Jahrzehnte „Othello darf nicht platzen“. Rundfunk und Fernsehen engagierten die begabte Künstlerin häufig.    http://gabriele-jacoby.at/
Immer ging es ihr mehr um das Wohl der Anderen, Eitelkeit war ihr immer ein Fremdwort, obwohl sie mi ihren Erfolgen nicht hinter dem Berg halten muß. Wer sie kennt weiß, daß sie sich immer für Gerechtigkeit einsetzt und immer das sagt, was sie denkt.Wer Gabriele Jacoby, die immer starke Frau wirklich einmal ganz weich erleben will, der kann das ziemlich einfach erreichen indem er ihr einen Hund in die Arme gibt.

Ihre andere große Liebe gilt den Tieren, besonders den Hunden, sie haben keine Stimme hat um für ihre Rechte zu kämpfen, aber sie haben in Gabriele Jacoby eine Soldatin, deren Kampf für die Tiere schon an den der Jungfrau von Orleans erinnert. Hunderte Hunde rettete und rettet Gabriele Jacoby von der Tötung und vermittelt sie an gute Menschen die der Kreatur ein schönes Leben bieten. Der teuere Schmuck ihrer Mutter kam voll und ganz dem Tierschutz zugute. Seit dem Tod von Prof. Lotte Tobisch übernahm sie auf deren ausdrücklichen Wunsch die Präsidentschaft des österreichischen Förder-vereins „Künstler helfen Künstlern“, einer wunderbaren Heimat für Künstler, ähnlich der berühmten „Casa Verdi“ in Milano: http://www.kuenstlerheim-baden.at/
Seit vielen Jahren ist sie um den künstlerischen Nachwuchs bemüht: bei der jährlich stattfindenden internationalen Schubertiade in Baden unterrichtet sie als Pädagogin die jungen Sänger in  Aussprache, Interpretation und dramatischen Sprachgestaltung der wunderschönen Texte der vielleicht reinsten Form des Kunstgesanges: des Kunstliedes. Gabriele Jacoby ist eine der wenigen Profis die das noch können und den jungen Sängern hilft das Wort in Verbindung mit der Musik zum geistigen Leben zu erwecken. Die jungen Schauspieler und Sänger rennen ihr verständlicherweise „die Bude ein…“ In diesem Sinne sind wir besonders stolz, sie als aktives Ehrenmitglied der EKW zu haben. Sie hilft nicht nur den Tieren, weniger bekannt ist, dass sie viele Menschen unterstützt, denen das Schicksal nicht so hold gesonnen war. Darüber spricht sie nicht, denn sie ist ein Mensch der Tat, nicht der großen Worte

Wir wünschen Gabriele Jacoby Gottes reichen Segen, Gesundheit und viel Kraft um ihre vielen Aufgaben weiterhin gut zu bewältigen.

EKW-Präsidium Berlin

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Große Jubiläumsgala der Heiteren Muse 2024 in Berlin „Hier liegt Musike drin“

Großes Künstlerensemble der erfolgreichen Jubiläumsgala Berlin am 18. Februar 2024,
gemeinsam mit Schirmherrin Bundesjustizministerin a.D. Prof. Dr. Herta Däubler-Gmelin
(Veranstaltung mit freundlicher Unterstützung der EKW und der GVL)
Nach der umjubelten Jubiläumsgala 2024
Adrian Laza, Nicole Rhoslynn, Heiko Reissig, Roy Reinker

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Instrument des Jahres 2024 – Die Tuba – Eine Erfindung aus Berlin

Unser EKW-Generalsekretär Toralf Hildebrandt war am 11. Januar 2024 Gast bei der zentralen Veranstaltung des Landesmusikrates Berlin, auf der das Instrument des Jahres, die Tuba, vorgestellt wurde. Seit dem Jahr 2006 wird in Deutschland jedes Jahr ein Musikinstrument in den Blickpunkt der Öffentlichkeit gestellt, das dann im ganzen Land in verschiedenen Veranstaltungen, Konzerten und Seminaren im musikalischen Mittelpunkt steht. Damit möchte man für unsere traditionsreichen Musikinstrumente mehr Aufmerksamkeit erzielen, so dass sich noch mehr Nachwuchsspieler dafür interessieren. Der Vorschlag im Jahr 2024 die Tuba zu wählen, kam aus Bayern und wurde aus musikhistorischen Gründen von den Berliner Musikern sehr unterstützt.

Die Tuba wurde 1835 in Berlin erstmalig gebaut und ist vor allem ein Instrument für die Militärmusik und für große Sinfonieorchester. Auf sehr eindrückliche Weise wurde dargestellt, was für wunderschöne Töne diesem Instrument zu entlocken sind. Zu hören waren klassische und aktuelle Melodien, aber auch Berliner Lieder wie das Lied: „Berliner Luft“ und es wurde demonstriert, dass dieses Instrument auch in der Volksmusik und im Jazz verwendet wird. Franziska Stoff vom Musikrat Berlin hat diese Veranstaltung liebevoll vorbereitet, auch waren prominente Gäste anwesend, u.a. der Berliner Kultursenator und die Vertreter der Militärmusik der Bundeswehr. Die EKW arbeitet schon seit längerer Zeit gut mit dem Landesmusikrat Berlin zusammen und freut sich auf weitere gemeinsame Veranstaltungen und kollegiale Hilfestellungen.

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Verleihung des „Erwin Piscator- Lebenswerkpreis“
am Donnerstag, den 14. Dezember 2023, im Piscatorsaal Berlin
an Prof. Dr. Peter Raue & Andrea Gräfin Bernstorff

Sibylle Prinzessin von Preußen (Ehrenpräsidentin der EKW), Andrea Gräfin Bernsdorff (Preisträgerin),
Prof. Dr. Peter Raue (Preisträger), Sarah Wedl-Wilson (Staatssekretärin für Kultur),
Michael Lahr von Leitis (Verleiher des Preises),
vorn: Gregorij H. von Leitis
(Gründungsintendant von Elysium, der Erwin Piscator Award Society in New York, der Stifterin des Preises).

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Volkstrauertag im Deutschen Bundestag am 9. November 2023

Auf Einladung der Bundestagspräsidentin Bärbel Bas MdB, war
Toralf Hildebrandt, Generalsekretär der Europäischen Kulturwerkstatt e.V. (EKW) Berlin-Wien und Chordirektor des Knabenchor Hösel, Die Rheinischen Sängerknaben, Gast bei der zentralen Gedenkstunde zum Volkstrauertag im Berliner Reichstagsgebäude. Ausgerichtet wird die Veranstaltung jährlich vom Volksbund der Kriegsgräberfürsorge, der mit dieser Zeremonie der Opfer von Gewalt und Krieg aller Nationen gedenkt. Gedenkrednerin der Veranstaltung war in diesem Jahr Kronprinzessin Victoria von Schweden. In ihrer sehr ergreifenden Ansprache betonte sie, dass nach den bitteren Erfahrungen im Zweiten Weltkrieg beide Länder nun wieder vereint seien. Sie appellierte daher, gemeinsam Verantwortung zu übernehmen im Kampf gegen Krieg und Gewalt.
Das Totengedenken sprach Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.
Der Knabenchor Hösel hatte diese Veranstaltung bereits im Jahr 2010 musikalisch begleitet. Die Chorknaben hatten die Gedenkstunde im Auftrag der damaligen nordrhein-westfälischen Ministerpräsidentin und amtierenden Bundestagspräsidentin Hannelore Kraft mitgestaltet.

EKW-Generalsekretär Toralf Hildebrandt zu Gast im Deutschen Bundestag
(Foto: EKW / Presse)

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Stiftung „Künstler helfen Künstlern“
am 9. und 10. Oktober 2023 in Baden bei Wien (Österreich)

Zu Gunsten von „Künstler helfen Künstlern“ fand an diesem Wochenende im Oktober wieder der traditionelle Künstler-Benefizflohmarkt im „Theater am Steg“
in Baden bei Wien statt.
Unter Leitung von EKW-Ehrenmitglied und Präsidentin von „Künstler helfen Künstlern“, Gaby Jacoby,  und der Direktorin der EKW Österreich, Karina Willam, konnten wieder viele Künstler und ehrenamtliche Helfer zur Förderung und Erfüllung der gemeinnützigen Aufgaben der Stiftung gewonnen werden, die damit das Künstlerwohnheim in Baden unterstützen und die allseitige Hilfe und Betreuung von alten und bedürftigen Künstlern aller Sparten absichern.
Wir danken allen Künstlern sowie dem ehrenamtlichen Team für ihren engagierten Einsatz vor Ort.

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Ehrung von Sibylle Prinzessin von Preußen
am 3. Juni 2023

Nach Maestro Daniel Barenboim und GMD Christian Thielemann wurde
Sibylle Prinzessin von Preußen, Ehrenpräsidentin der Europäischen Kulturwerkstatt e.V., drittes Ehrenmitglied der Internationalen Musikakademie (www.int-musikakademie.org). Diese europaweit einzigartige Fördereinrichtung wurde 2001 unter der Prägung und Schirmherrschaft von Sir Yehudi Menuhin gegründet. Musikalisch außergewöhnlich begabte Kinder und Jugendliche werden unabhängig von der finanziellen oder sozialen Situation ihrer Familien durch Zusatzunterricht und wunderbare Auftrittsmöglichkeiten wie im Konzerthaus Berlin oder in der Deutschen Oper bis zur Aufnahme ihres Musikstudiums auf höchstem Niveau gefördert.
Vorstandsvorsitzende der Internationale Musikakademie ist Claudia Reuter, die für ihr großes persönliches Engagement mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet wurde; Geschäftsführerin ist Jeanette Schäfer-Jaschik.

Claudia Reuter und Sibylle Prinzessin von Preußen nach der Gala der Internationalen Musikakademie
im Konzerthaus Berlin am 3. Juni 2023

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Denkmal für KS Prof. Renate Holm
auf dem Ehrengrab am Zentralfriedhof Wien eingeweiht.

Am 04. Mai 2023 wurde mit großem Interesse der Medien das neu geschaffene Denkmal für die im letzten Jahr verstorbene Opernlegende und langjährige Vorsitzende des Kuratoriums der EKW, Kammersängerin Prof. Renate Holm, eingeweiht. An der feierlichen Einweihung nahmen die offizielle Abordnung der EKW unter Leitung von Karina Willam, EKW-Direktorin Österreich,
EKW Ehrenmitglied Gaby Jacoby und EKW Beirat Johannes von Duisburg, teil.

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Die EKW Berlin-Wien präsentiert 2023 ONE SONG – ONE FAMILY

„Irgendwo auf der Welt gibt´s ein kleines bißchen Glück …“ (W. R. Heymann)

In diesem Jahr feiern wir das 25. Jubiläum der Gründung der Europäischen Kulturwerkstatt (EKW). Am 1. Juli 1997 wurde die Gesellschaft zur Förderung junger Bühnenkünstler „BühnenReif e.V.“ in Berlin von Künstlern, Wissenschaftlern und Studenten gegründet. Im Jahre 2007 wurde unsere Organisation dann satzungsmäßig erweitert und erhielt den neuen Namen „Europäische Kulturwerkstatt e.V.“. Seit ihrem Bestehen führte unsere gemeinnützig tätige Gesellschaft zur Förderung von Musik, Theater und Kunst über 1000 Kulturveranstaltungen, Workshops und Meisterkurse wie auch den Gesangswettbewerb für Operette „Jan Kipura-Paul Lincke“ durch. Im Jahre 1998 gründeten wir die Elblandfestspiele in Wittenberge (Land Brandenburg), die im Jahre 2000 zum ersten Mal erfolgreich über die Bühne liefen. Gleich von den ersten Festspielen an war das Fernsehen mit dabei und übertrug die jährlichen Festspielgalas mit großer Publikumsresonanz. Auf unserem Weg unterstützten uns viele herausragende und bedeutende Persönlichkeiten aus Kultur, Politik und Gesellschaft, wie z.B. Bundespräsident a.D. Dr. Walter Scheel, Bundesaußenminister Hans-Dietrich Genscher, Ministerpräsident Dr. Manfred Stolpe, Staatsopernintendant Prof. Dr. Hans Pischner, der auch gleichzeitig der erste Ehrenpräsident der EKW wurde, Dr. Friedrich Wilhelm Prinz von Preußen sowie auch viele Künstler von Rang, wie beispielsweise Lord Yehudi Menuhin, Marta Eggerth-Kipura oder auch Kammersängerin Anneliese Rothenberger.
Wir danken allen, die uns bisher auf diesem Weg begleitet und unterstützt haben und dies auch in Zukunft tun werden. Wir freuen uns auf viele neue, inspirierende und spannende Aufgaben für die Verwirklichung der satzungmäßigen Ziele unserer Europäischen Kulturwerkstatt.

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Zum Tod Ihrer Majestät Königin Elizabeth II.

Der Königlichen Familie unser tief empfundenes Mitgefühl.
Königin Elizabeth II. war eine der herausragendsten Persönlichkeiten.
Ihr Tod erfüllt uns mit tiefer Trauer.
Über 70 Jahre hat sie als Staatsoberhaupt auch in schwerer Zeit
das Verbindende und nicht das Trennende zwischen den Menschen gefördert.
Mit bewundernswerter Haltung hat sie Krisen bewältigt.
Ihre Majestät wird uns in besonderer Erinnerung bleiben.

Das Präsidium der EKW
Sibylle Prinzessin von Preußen

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Empfang für den internationalen Tierschutz in Berlin am 4.9.2022

Als Vertreter der EKW wurden Sibylle Prinzessin von Preußen und Heiko Reissig zu einem Empfang für die Unterstützung des weltweiten Tierschutzes von „AnimalsAsia“ in Berlin eingeladen. Gastgeberin Alexandra von Rehlingen, Alexandra Oetker und die Gründerin Jill Roberts begrüßten zahlreiche Gäste aus Politik, Kunst und Gesellschaft, die sich diesem Anliegen verschrieben haben. (Fotos: Künstler Jonathan Meese mit Mutter Brigitte, Prinzessin von Preußen, Alexandra von Rehlingen, Heiko Reissig)

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Wichtiger Veranstaltungshinweis für das Jahr 2022:

Die durch Corona in den letzten beiden Tagen verschobene Veranstaltung der EKW
„3. Wittenberger Heimatgala“ wird nunmehr am 15. Oktober 2022 um 16 Uhr im Festspielhaus Wittenberge stattfinden. Bei dieser Gala wird ebenfalls der diesjährige „Prinz-von-Preußen-Preis“ feierlich verliehen. Die Preisträger sind Elisabeth Trautwein-Heymann, Tochter des Filmkomponisten Werner R. Heymann, und Prof. Justus Frantz, Gründer des Schleswig-Holstein-Musikfestivals und Chefdirigent der Philharmonie der Nationen.

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20. Bischofshofener Festspielsommer (Österreich)

EKW-Ehrenmitglied Walter Scholz präsentiert im Jahr 2022 den 20. Bischofshofener Festspielsommer mit vielen Gästen aus Kultur und Kunst.

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Nannerl Mozart-Fest in Sankt Gilgen 2022 (Österreich)

Die EKW Österreich präsentiert im Jahr 2022 mit Karina Willam das 22. St. Gilgner Nannerl Fest am berühmten Wolfgangsee.

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„Prof. Heinz Neubrand-Musikpreis“ der EKW Österreich
in Salzburg an Mag. Augustin Kloiber verliehen (24. Juli 2022)

Die Direktorin der EKW Österreich (Wien), Karina Willam, überreichte auf Vorschlag des Präsidiums der EKW, den internationalen „Prof. Heinz Neubrand-Musikpreis 2022“ der EKW Österreich an den bekannten Sänger, Schauspieler und engagierten Landeskonservator des Landes Salzburg, Augustin Kloiber, in Anerkennung seiner herausragenden Leistungen und Verdienste zur Erhaltung und Pflege von Kunst, Musik und Kultur in Österreich. Die Verleihung fand bei der Mozartmatinee am
24. Juli 2022 im Mozarthaus St. Gilgen am Wolfgangsee (Salzkammergut) statt.

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Beisetzung von KS Prof. Renate Holm in Wien am 12.05.2022

Die Europäische Kulturwerkstatt (EKW) Berlin-Wien nimmt Abschied.
Renate Holm war Mitbegründerin, Ehrenmitglied und langjährige Vorsitzende der Jury des Gesangswettbewerbes, sowie des Kuratoriums der EKW. Viele Fans und Freunde können nicht nach Wien reisen. Wer sich aber mit seinen stillen Grüßen an einer gemeinsamen Kranzspende der EKW beteiligen möchte, kann dies gern direkt bei der EKW tun. Eine Spendenquittung wird auf Wunsch ausgestellt.
(Name und Adresse bitte angeben!)
Europäische Kulturwerkstatt e.V.
IBAN: DE98 1007 0024 0434 1434 00
BIC (SWIFT): DEUTDEDBBER
www.europaeische-kulturwerkstatt.de

Nachruf der EKW

Am 21.April ging Kammersängerin Prof. Renate Holm von uns.
Die EKW nimmt Abschied in tiefer Trauer und großer Dankbarkeit.

„Sie hat ihrer Seele Flügel gegeben“

Wer sie kannte, wusste, dass der Tod für sie lediglich bedeutete, dass die Flügel, die sie ihrer Seele gab, das Fliegen gelernt haben und sie nun auf dem Weg in eine bessere Welt ist.
Bis zum Ende war sie unglaublich jung, immer strahlend, voller Energie und Tatendrang, fuhr Auto, liebte ihre Mühle und ihre Tiere, unterrichtete noch bis zuletzt ihre zahlreichen Schüler und meisterte mit der ihr eigenen preußischen Disziplin ihr nicht immer einfaches Leben bis zum Ende.

Von der Berliner Zahnarzthelferin zum gefeierten Schlager- und Filmstar und dann von dort, der durch ihre fundierte klassische Gesangsausbildung bei der berühmten Maria Ivogün ersehnte Sprung auf die große Opernbühne. Alles klingt wie ein Traum, wurde aber nur durch harte Arbeit, Disziplin und viele Entbehrungen möglich.
Ihre beiden Autobiographien „Leben nach Spielplan“ und das erst kürzlich erschienene Buch „Wenn man der Seele Flügel gibt“ sind sehr lesenswert. Besonders das zweite Buch ist eine Fundgrube an gelebter Lebensweisheit und schenkt dem Leser das Schönste: Hoffnung und positive Energie!

Renate Holm war ein wunderbarer Mensch. Mit all ihren Ecken und Kanten hatte sie ein riesengroßes Herz, war sparsam und trotzdem großzügig und immer gebend.
Ihre zahlreichen Schüler gingen stets reich beschenkt von ihr, immer verwöhnte sie ihre Gäste mit selbstzubereiteten kulinarischen Köstlichkeiten, sie konnte wirklich aus den einfachsten Zutaten ein köstliches Festessen zaubern. Kartoffeln mit Quark und Leinöl war ihr Lieblingsessen und selbst dieses Gericht schmeckte bei ihr derart gut, daß man nicht genug davon haben konnte. Das Leinöl dazu brachte man stets aus der alten Heimat Berlin mit.

Im Jahre 2001 stiftete sie den ersten „Renate Holm-Operettenpreis“ bei den Elblandfestspielen Wittenberge. Ausgezeichnete Sängerinnen tragen seitdem ihren Namen in alle Welt.
2007 übernahm sie den Vorsitz des Kuratoriums der Europäischen Kulturwerkstatt (EKW) Berlin-Wien und war gleichzeitig Gründungsmitglied. Später wurde sie zum Ehrenmitglied der EKW in der Berliner Philharmonie ernannt. Stets setze sich mit Rat und Tat für alle Belange unserer Organisation ein, von der Büroeröffnung bis hin zur künstlerischen Programmgestaltung.

Unsere Renate Holm wird für immer in unseren Herzen weiterleben, uns ein Vorbild bleiben und Kraft geben, niemals zu verzweifeln, sondern stets ihrem Leitspruch zu folgen:

„Fange nie an aufzuhören und höre nie auf anzufangen!“

KS Johannes von Duisburg
Künstlerischer Beirat der EKW

Unsere „Berliner Nachtigall“ und „Wiener Lerche“ ist verstummt …
KS Prof. Renate Holm in Wien verstorben

Eröffnung Büro der Europäischen Kulturwerkstatt Berlin-Wien
KS Renate Holm eröffnet 2007 das neue Büro der EKW im Berliner Admiralspalast gemeinsam mit EKW-Präsident Heiko Reissig
(Foto: EKW Berlin-Wien / Petitjean)

Unsere langjährige, hochverehrte Vorsitzende des Kuratoriums, Gründungs- und Ehrenmitglied der Europäischen Kulturwerkstatt (EKW) Berlin-Wien, Kammersängerin Prof. Renate Holm, ist in Wien am 21. April 2022 im Alter von 90 Jahren verstorben. Das Präsidium, alle Mitglieder und Freunde der EKW, trauern um einen einmaligen Menschen, um eine große Künstlerpersönlichkeit und stete Förderin der Musik!
Ihr Andenken werden wir stets als großen Auftrag ansehen und in Ehren halten!

Nachruf auf Bild.de
Autor: Tom Zinram (Mitglied EKW)

Die Stimme des Wirtschaftswunders ist für immer verstummt.
Die in Berlin geborene Schauspielerin und Opernsängerin Renate Holm (†90) ist am Donnerstag im Privatklinikum „Rudolfinerhaus“ in Wien an den Folgen ihrer Lungenkrebserkrankung verstorben. Das bestätigte unter anderem ihre langjährige Sekretärin Regina Heithecker (78).
„Ich habe die letzten Tage an ihrem Bett gesessen und ihre Hand gehalten. Für sie in den letzten Momenten da zu sein, war für mich ein Herzensbedürfnis und ich denke, sie hat das gespürt. Schon mit zwölf Jahren war ich ein großer Fan von ihr.“
Schon im Jahr 2018 erhielt die Künstlerin die Diagnose Lungenkrebs, von dem sie sich zunächst vollständig erholen konnte. „Nach der Diagnose bin ich in ein bodenloses Loch gefallen, doch Gott sei Dank konnte ich die Krankheit mit einer neu entwickelten Immuntherapie besiegen“, sagte sie in einem früheren Interview zu BILD. Doch der Krebs kam kurz nach ihrem 90. Geburtstag zurück. Vor etwa acht Monaten erhielt sie erneut die Diagnose. Diesmal verlor die Ausnahmekünstlerin jedoch den Kampf.

Den kompletten Artikel finden Sie hier

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Bewegender Abschied von unserem genialen Rechtsanwalt der Europäischen Kulturwerkstatt, Dr. Joachim Mandel, in Berlin am 03. Mai 2022.

Rechtsanwalt Dr. jur. Joachim Mandel in Berlin verstorben

Die EKW gibt bekannt, dass unser Gründungsmitglied und langjähriger Rechtsbeirat, Herr RA Dr. jur. Joachim Mandel, im Alter von 86 Jahren am 19. März 2022 in Berlin verstorben ist. Wir trauern um unser Gründungsmitglied, langjährigen Freund und klugen Begleiter der Europäischen Kulturwerkstatt und übermitteln der Familie unsere tiefe Anteilnahme und herzliches Beileid. Im Namen des Präsidiums: Heiko Reissig.

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Ehrenmitgliedschaft für KS Renate Holm in Wien verliehen

Die Vorsitzende des Kuratoriums der EKW, Frau KS Prof. Renate Holm, wurde zum Ehrenmitglied der Internationalen Franz Lehár-Gesellschaft Ende Oktober 2021 in Wien berufen. Wir gratulieren sehr herzlich!

Prof. Wolfgang Dosch, Generalsekretär der Internationalen Franz Lehár-Gesellschaft
überreicht die Ehrenurkunde an KS Renate Holm in Wien.

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Verleihung des „Musikkultur-Preis“ der EKW/Musikkultur Österreich in Wien

Am 3. Oktober 2021 wurde im Rahmen der „Musikalischen Erinnerungen“ in der Beethoven-Gedenkstätte in Wien des 100. Geburtstags des Komponisten und musikalischen Alleskönners Heinz Neubrand (1921 – 1998)  gedacht, der zu den ganz Großen der österreichischen Unterhaltungsmusik des 20. Jahrhunderts zählt.
Der Schauspieler, Sänger und Moderator Thomas Schmidt, hat unter dem Motto „Der Wiener mit dem Jazz-Appeal“ ein einfühlsames und unterhalt-sames Programm mit den Melodien Heinz Neubrands zusammen gestellt, das vom Publikum begeistert aufgenommen wurde.
Im Anschluß der Festveranstaltung wurde dem Künstler von der Direktorin der EKW Österreich und Leiterin der „Musikkultur Heinz Neubrand“, Karina Willam, der „Prof. Heinz Neubrand-Preis 2021“ überreicht.
Neben Thomas Schmidt gestalteten gemeinsam das Konzert die Künstler Rosa Enzi (Mezzo), Yinan Ma (Sopran) und Shih-Yeh Lu (Klavier).

EKW-Direktorin Karina Willam überreicht die Auszeichnung an Thomas Schmidt im Beethoven-Saal in Wien
Karina Willam und die Künstler der Festveranstaltung zum 100. Geburtstag von Prof. Heinz Neubrand in Wien

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ÖSTERREICH : Hollabrunn: Soirée zu Ehren von Renate Holm – 23.9.2021

Wenn eine Einladung so aussieht, weiß man vorweg, dass es sich dabei um etwas Besonders handelt. Besonders war alles an diesem Abend, der Ort der Veranstaltung, die Auswahl der Festredner, der auftretenden Künstler und deren Beiträge zu keinem geringeren Anlass als dem 90. Geburtstag einer Künstlerin, deren Karriere in so vielen Richtungen einmalig war und viele Jahre hindurch damit ergänzt wurde, dass sie sich um den Nachwuchs kümmerte und nicht nur für Menschen, sondern auch für Tiere Jahrzehnte hindurch im Einsatz war.

Letzteres hat sie in der Nähe von Hollabrunn im Weinviertel mittels einer Mühle getan, wo sie Hunde, Esel, Pferde und Kühe pflegte und pflegen ließ. Das dürfte auch mit ein Grund gewesen sein, dass sie sich mit dem Landeshauptmann von Niederösterreich, Dr. Erwin Pröll (1992-2017), anfreundete, der Renate Holm so sehr schätzt, dass er sich um die Huldigungsrede geradezu gerissen hat.

Dass die gebürtige Berlinerin, die ihre Bühnenkarriere als Filmschauspielerin begann und später langjähriges Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper und Volksoper wurde, uns als nunmehr 90-jährige durch ihre geistige Wachheit und sichtlich persönliche Verbundenheit mit nahezu jedem Besucher und jeder Besucherin des Gala-Abends alle Anwesenden in Staunen zu versetzen wusste, ist wohl zum größten Teil mit ihrer Vielseitigkeit, ihren permanenten Aktivitäten und Interessen begründbar.

Quelle: Der Neue Merker 10/2021, Seite 35

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Ehrenamtliche kulturelle Seniorenbetreuung durch die EKW

Die EKW betreut jährlich ehrenamtlich mehrere Veranstaltungen der Senioren-betreuung, wie auch der Volkssolidarität, mit kleineren Kulturprogrammen und Gesprächsrunden. Hier ist zum Beispiel im August 2021 der Präsident der EKW,
KS Heiko Reissig, zu Gast im Kiezklub Bohnsdorf in Berlin. Es gehört zu den satzungsmäßigen Aufgaben der EKW, den Senioren eine kulturelle Grundversor-
gung anzubieten. Unsere Programme werden von den unterschiedlichen Veran-
staltern in Koproduktion durchgeführt und dankend angenommen. 

Einen kulturellen Hochgenuss versprechen die Programme der EKW. Der Leiter der Einrichtung, Karsten Schielei, bedankt sich bei KS Heiko Reissig für die erfolgreiche Durchführung der Veranstaltung am 08. August 2021 in Berlin. (3 Fotos: © KiezEuleBerlin-Eventfotografie)

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Neuauflage des hochaktuellen Werkes unseres 2015 verstorbenen
Ehrenpräsidenten, Dr. Friedrich Wilhelm Prinz von Preußen,
mit einem Vorwort von Sibylle Prinzessin von Preußen

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90. Geburtstag von Kammersängerin Prof. Renate Holm am 10. August 2021

Unsere langjährige Vorsitzende des Kuratoriums und Ehrenmitglied der EKW, KS Prof. Renate Holm, feiert ihren runden Geburtstag in Wien – wir gratulieren ganz herzlich!

RSC-Geburtstagsbrief

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EKW-Arbeitstreffen bei Sibylle Prinzessin von Preußen 2021

Regelmäßig treffen sich Vertreter des Vorstandes der EKW zu einem Arbeitstreffen bei unserer EKW-Ehrenpräsidentin,
Sibylle Prinzessin von Preußen, in Berlin, um den Stand der Vereinsarbeit zu dokumentieren und neue Projekte zu besprechen beziehungsweise zu planen. Insbesondere wurde diesmal eine Auswertung der tiefgreifenden Corona-Beschränkungen für die Künstler der Jahre 2020 und 2021 vorgenommen und diesbezügliche Maßnahmen für die Unterstützung von Kunst, Kultur und Künstler erörtert.

Foto: Arbeitstreffen am 17. Juli 2021 bei Prinzessin von Preußen (Mitte)
mit Gregor DuBuclet (Links) und Heiko Reissig (Rechts).

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Kultursponsoring lohnt sich!

Kultursponsoring ist ein Geschäft, das auf Gegenseitigkeit beruht. Die Kultur- schaffenden wollen durch den Sponsoringvertrag ihre Projekte verwirklichen. Der Sponsor verfolgt unternehmensbezogene Ziele der Werbung oder Öffentlichkeits- arbeit, nach dem Motto: „Tue Gutes und hoffe, dass darüber gesprochen wird“.

Und Kultursponsoring ist sehr effektiv und attraktiv für Unternehmen und steigert ihre Reputation, macht also ein Unternehmen sympathischer und glaubhafter. Eine Studie des Arbeitskreises Kultursponsoring bestätigt diesen Effekt: Bei 13 Kunst- und Kultur-veranstaltungen wurde die Wirkung von Aktivitäten im Kulturbereich gemessen und Befragungen der Zuschauer durchgeführt. Ergebnis: Rund 90 Prozent der Befragten haben eine positive oder sehr positive Einschätzung gegenüber dem Kultursponsor. Rund 63 Prozent hatten die Sponsoren wahrgenommen und 43 Prozent konnten den Namen des Hauptsponsors nennen. In der Fachsprache wird das „ungestützter Recall“ genannt.

Zum Vergleich: Selbst sehr gute TV-Spots erreichen kaum höhere Recallwerte als 45 %. Die Aufmerksamkeitswirkung von Plakaten hat einen durchschnittlichen Recallwert von 23 %, Bandenwerbung im Sport liegt im Durchschnitt bei 7,6 %.

Daher rufen auch wir Sie auf, gerade jetzt in den schwierigen Zeiten der Coronakrise, Kunst und Kultur zu fördern und nachhaltig zu unterstützen. Die Europäische Kultur-werkstatt (EKW) freut sich über neue Förderer und Mäzene ihrer gemeinnützigen Arbeit. Nähere Informationen finden Sie in unserer Rubrik „Sponsoring“

Wir freuen uns sehr, seit Februar 2021, Mitglied im Dachverband für Kultur-fördervereine zu sein!

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Landesmusikrat Berlin e.V.

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Musical-Star Ingrid Schlemmer in Wien verstorben

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Das Kulturverbot ist krachend rechtswidrig

Kolumne von Prof. Dr. Peter Raue vom 05.11.2020

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Kultur-Sternstunde im Hilde Wagener Künstlerheim

Besondere Momente, erfüllt von musikalischer Poesie, erlebten die Bewohner des „Hilde Wagener-Künstlerheim“ kürzlich im Rahmen eines Chanson-Nachmittags mit Prof. Hans Turek und der Präsidentin von „Künstler helfen Künstlern“, Gabriele Jacoby.

Auch GR HR Dr. Ernst Schebesta zeigte sich von den Darbietungen begeistert und betonte: „Es ist wertvoll und wichtig, dass es auch in Corona-Zeiten möglich ist, Gemeinschaft zu leben, auch wenn es derzeit erhöhter Vorsichtsmaßnahmen bedarf, um Veranstaltungen wie diese durchführen zu können.“

Begeistert von den Darbietungen zeigten sich alle Bewohner des „Hilde-Wagener Künstlerheim“, die sich für einige Stunden musikalisch verzaubern ließen.

RegRat Prof. Hans Turek, Gabriele Jacoby und GR HR Dr. Ernst Schebesta

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Beileidschreiben an die EKW des Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg,
Dr. Dietmar Woidke, zum Tod von GMD Manfred Rosenberg

GMD Manfred Rosenberg

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Feedback aus Japan! 

Tokyoter Zeitung

Die „Tokyoter Zeitung“ berichtet am 6. Mai 2020
über unsere internationale Video-Aktion: 
„Operettenkünstler aus aller Welt singen zusammen in der Corona-Krise!“

„Joj Mamam, ich kauf mir die Welt!“
(aus „Die Czardasfürstin“ von Emmerich Kálmán)
Internationale Operettenkünstler singen zusammen in der Corona-Krise 2020!

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Die EKW unterstützt die Veranstalter-Initiative „Night of Light“

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Generalmusikdirektor Manfred Rosenberg in Berlin gestorben

Unser EKW-Ehrenmitglied, Maestro GMD Manfred Rosenberg, langjähriger Chef-dirigent des DEFA-Sinfonieorchesters, des Deutschen Filmorchester Babelsberg und
der Elblandfestspiele Wittenberge (Land Brandenburg), ist in Berlin verstorben.
Manfred Rosenberg hat die Musikkultur Ostdeutschlands als erfolgreicher Dirigent, Arrangeur, Komponist, Klavierbegleiter und musikalischer Ratgeber vieler junger Nachwuchskünstler wesentlich mitgeprägt und beeinflußt. Nach dem Krieg begann
er als Kapellmeister am Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin, wurde dann langjähriger Chefdirigent des DEFA-Sinfonieorchester, mit unzähligen Einspielungen von Musik für Film und Fernsehen (u. a. „Die Legende von Paul und Paula“, TV-Serie „Zur See“ etc.) und war in gleicher Funktion beim später neu fusionierten „Deutschen Filmorchester Babelsberg“ tätig.
An der Seite von Gründungsintendant Heiko Reissig war er Mitinitiator der erfolg-reichen Elblandfestspiele Wittenberge und stand ihnen viele Jahre am Pult als erster musikalischer Leiter vor. Von Brandenburgs Ministerpräsident Manfred Stolpe wurde er 2002 mit dem Berufstitel Generalmusikdirektor ausgezeichnet. 2010 wurde Manfred Rosenberg in der Philharmonie Berlin zum Ehrenmitglied der Europäischen Kultur-werkstatt (EKW) Berlin-Wien, auf Vorschlag von  Staatsopernintendant Prof. Dr. Hans Pischner und Dr. Friedrich Wilhelm Prinz von Preußen, berufen. Bis ins hohe Lebens-alter war er weiterhin musikalisch tätig. Am 16. Juni 2020 ist GMD Manfred Rosenberg im Alter von 90 Jahren in Berlin verstorben.

GMD Manfred Rosenberg (Foto: EKW-Archiv/Daniel Horn)

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Corona-Hilfskampagne 2020 der EKW eröffnet!

Die EKW eröffnet die offizielle Hilfskampagne zur Unterstützung von
Kultur, Kunst und Künstlern in der Corona-Pandemie 2020

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Grüße aus dem EKW Büro Berlin! Unser ehemaliger Büroleiter Simon Winkler
und EKW- Präsident Heiko Reissig haben das neue Büro, trotz Corona-Krise,
am 1. Juni 2020 eröffnet! Wir wünschen Herrn Winkler viel Erfolg im Studium!

Der ehem. Büroleiter Simon Winkler und EKW- Präsident Heiko Reissig, 01.06.2020

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Absage durch Corona – Jubiläumsgala Dresden 2020

Liebe Künstler, Mitwirkende und Kollegen,

leider muß ich heute eine sehr betrübliche Mitteilung übermitteln, denn unsere, schon ausverkaufte, große VS-Jubiläumsgala 2020 im Kulturpalast Dresden am 17.10.2020, wurde, schweren Herzens, vom Veranstalter wegen der Corona-Krise abgesagt und auf das kommende Jahr verschoben. (siehe nochfolgende Anlage – Brief der Volkssolidarität)

Ein genauer Termin für 2021 steht allerdings noch nicht fest, so daß wir heute darüber noch keine Aussage machen kann. Sobald ein neuer Termin vom Veranstalter festgelegt wurde, gebe ich allen sofort Bescheid für die weitere Planung. Sicher gibt es dann auch Programmänderungen, die beim derzeitigen Stand aber noch nicht abschätzbar sind.

Vielen Dank für die bisherige Zusammenarbeit! Wollen wir nur alle hoffen, daß unsere diesbezügliche Vorbereitung und Organisation der Gala nicht ganz umsonst war, daß diese Krise bald vorbei geht  und wir dann wieder ein Leben ohne Beschränkungen führen und unsere Kunst für das Publikum gestalten können!

In diesem Sinne alles Gute, beste Gesundheit und auf recht bald!
Herzliche Grüße

KS Heiko C. Reissig
Präsident der EKW

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3. Wittenberger Heimatmelodie 2020

Ehrenschirmherrschaft Prof. Justus Frantz

Sonnabend, den 26. September 2020, 16 Uhr (bis ca. 19 Uhr)
Kultur- und Festspielhaus Wittenberge

Vorbehaltlich aktuell geltender Corona-Bestimmungen gibt es die begehrten Karten über die Tourist-Information Wittenberge, Telefon: 03877-9291-81/81

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Zur Info: Aktuelle Notsituation: Corona Pandemie!

Leider mussten wir aufgrund der Corona-Pandemie alle Konzerte und Veranstaltungen bis Ende August 2020 bedauerlicherweise absagen. Ausgewählte Veranstaltungen werden in das Jahr 2021 verlegt. Termine werden rechtzeitig bekanntgegeben.
Derzeit laufen die Vorbereitungen für zwei Großveranstaltungen am 26.09.2020 im Festspielhaus Wittenberge (3. Heimatmelodie der EKW) und am 17.10.2020 im Kulturpalast Dresden (Jubiläumsgala zum 75. Jahrestag der Volkssolidarität).

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Ankündigung der englischen Ausgabe des zuvor in drei Auflagen beim
Siedler Verlag (Random House) erschienenen Buches „Die Liebe des Königs“ von Sibylle Prinzessin von Preußen und Dr. Friedrich Wilhelm Prinz von Preußen

Sibylle Prinzessin von Preußen und Dr. Friedrich Wilhelm Prinz von Preußen

Nach drei Auflagen der deutschen Ausgabe des Buches „Die Liebe des Königs. Friedrich der Große, seine Windspiele und andere Passionen“ im Siedler Verlag (Random House) ist nun eine englische Ausgabe erschienen. Unser verstorbener Ehrenpräsident und seine Frau als dessen Nachfolgerin in der EKW haben darin ein Portrait ihres Vorfahren gezeichnet, das sich – so die Historikerin und Leiterin des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung, Prof. Ute Frevert, – aus der neueren Friedrich-Literatur als „starker Kontrapunkt“ hervorhebt.

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EKW-Ehrenmitglied Gaby Jacoby stellt vor:

„Künstler helfen Künstlern“ – Das Hilde Wagener – Künstlerheim in Baden

PDF Download der Broschüre